Pressemitteilung an die Rheinpfalz vom 8.7.2026
dem Bündnis Kaiserslautern gegen Rechts wurden mehrere Fotos von Schmierereien mit verfassungsfeindlichen und nationalsozialistischen Symbolen zugesandt, darunter Hakenkreuze und Schriftzüge mit „Hitler“ oder „Nazizone“. Wir verurteilen diese Vorfälle aufs Schärfste und halten es für notwendig, darüber öffentlich zu informieren.
Dabei handelt es sich nicht nur um Sachbeschädigungen oder einzelne „Schmierereien“. Solche Zeichen stehen für menschenverachtende Ideologien und sind Ausdruck eines gesellschaftlichen Klimas, in dem rechte und rechtsextreme Positionen zunehmend an Sichtbarkeit und Einfluss gewinnen. Dazu trägt auch die fortschreitende Normalisierung rechter Akteure bei. Die AfD gehört inzwischen in Kaiserslautern zur politischen Realität und wird etwa durch öffentliche Formate und mediale Präsenz zunehmend als selbstverständlicher Teil behandelt.
Besonders erschreckend ist das Ausmaß der Schmierereien. In der Kammgarnstraße wurden Hakenkreuze offenbar auf nahezu jede freie Fläche gesprüht – auf Schilder, Zaunpfosten, Stromkästen, Parkautomaten und Hauswände. Allein auf dem Gelände und im direkten Umfeld der Kottenschule wurden nach unseren Informationen etwa 20 Hakenkreuze entdeckt.
Dass ausgerechnet eine Schule betroffen ist, an der täglich zahlreiche Schüler*innen vorbeikommen, ist besonders erschreckend. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Tagen auch im Umfeld des Westpfalz-Klinikums sowie im Bereich des Kauflands wiederholt neue Hakenkreuze und andere rechtsextreme Schriftzüge entdeckt.
Immer mehr Menschen wenden sich deshalb an uns. Sie berichten von Verunsicherung, Angst und Entsetzen angesichts dieser Vorfälle. Diese Reaktionen nehmen wir ernst.
Die Polizei wurde bereits über die Vorfälle informiert. Gleichzeitig erwarten wir, dass die zuständigen Stellen schnell handeln und die nationalsozialistischen Symbole umgehend entfernt werden. Gerade dort, wo Kinder und Jugendliche betroffen sind, braucht es mehr als nur die Beseitigung der Schmierereien. Es braucht Aufklärung und Unterstützung. Schulen dürfen mit solchen Vorfällen nicht allein gelassen werden.
Wir bitten alle Menschen in Kaiserslautern, entsprechende Vorfälle zu dokumentieren, uns darüber zu informieren und sie auch bei den zuständigen Behörden zu melden. Je konsequenter solche Taten sichtbar gemacht und gemeldet werden, desto größer wird der Handlungsdruck.
Hakenkreuze und andere NS-Symbole dürfen nie wieder zum gewohnten Anblick im öffentlichen Raum werden. Wo sie auftauchen, müssen sie entfernt, eingeordnet und klar als das benannt werden, was sie sind: Ausdruck einer menschenverachtenden Ideologie, die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf.




Aus unserem Instagram Post vom 26.6.2026
Uns wurden mehrere Fotos von Schmierereien mit verfassungsfeindlichen und nationalsozialistischen Symbolen zugesandt, darunter Hakenkreuze und Schriftzüge mit „Hitler“, „88“ oder „Nazizone“.
Wir verurteilen diese Vorfälle aufs Schärfste und halten es für notwendig, darüber öffentlich zu informieren.
Dabei handelt es sich nicht nur um Sachbeschädigungen oder einzelne „Schmierereien“. Solche Zeichen stehen für menschenverachtende Ideologien und sind Ausdruck eines gesellschaftlichen Klimas, in dem rechte und rechtsextreme Positionen zunehmend an Sichtbarkeit und Einfluss gewinnen. Dazu trägt auch die fortschreitende Normalisierung rechter Akteure bei. Die AfD gehört inzwischen in Kaiserslautern zur politischen Realität und wird etwa durch öffentliche Formate und mediale Präsenz zunehmend als selbstverständlicher Teil behandelt.
In der Kammgarnstraße wurden Hakenkreuze offenbar auf nahezu jede freie Fläche gesprüht – auf Schilder, Zaunpfosten, Stromkästen, Parkautomaten und Hauswände. Allein auf dem Gelände und im direkten Umfeld der Kottenschule wurden nach unseren Informationen etwa 20 Hakenkreuze entdeckt.
Dass ausgerechnet eine Grundschule betroffen ist, an der täglich zahlreiche Schüler*innen vorbeikommen, ist besonders erschreckend. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Tagen auch im Umfeld des Westpfalz-Klinikums sowie im Bereich des Kauflands wiederholt neue Hakenkreuze und andere rechtsextreme Schriftzüge entdeckt.
Die Polizei wurde bereits über die Vorfälle informiert. Siehe auch: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117679/6302177
Gleichzeitig erwarten wir, dass die zuständigen Stellen schnell handeln und die nationalsozialistischen Symbole umgehend entfernt werden. Gerade dort, wo Kinder und Jugendliche betroffen sind, braucht es mehr als nur die Beseitigung der Schmierereien. Es braucht Aufklärung und Unterstützung. Schulen dürfen mit solchen Vorfällen nicht allein gelassen werden.
Wir bitten alle Menschen in Kaiserslautern, entsprechende Vorfälle zu dokumentieren, uns darüber zu informieren und sie auch bei den zuständigen Behörden zu melden. Je konsequenter solche Taten sichtbar gemacht und gemeldet werden, desto größer wird der Handlungsdruck.