Am vergangenen Freitag, den 06.03., wurde vor der Röhmschule in der Moltkestraße in Kaiserslautern eine Stolperschwelle eingesetzt.
Gemeinsam mit einer Gedenktafel am Schulgebäude erinnert sie an 30 jüdische Kinder, die zwischen 1936 und 1938 in einer sogenannten „Sonderklasse“ auf dem Dachboden – getrennt von den übrigen Klassen – unterrichtet wurden.
Am 10. November 1938 wurden die Kinder schließlich gemeinsam mit ihrem Lehrer vollständig aus der Schule vertrieben. Nach bisherigen Recherchen wurden sieben von ihnen später in Konzentrationslagern ermordet.
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Die Schulgemeinschaft hat ein wirklich schönes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt und die Schülerinnen und Schüler toll mit einbezogen.
Für jedes der vertriebenen Kinder legten sie eine Rose nieder und zusätzlich 15 Steine mit Wünschen für die Zukunft – angelehnt an die Kinderrechte der UN.
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Nachträglich möchten wir uns bei der Stolpersteininitiative Kaiserslautern sowie bei der gesamten Schulgemeinschaft der Röhmschule mit allen Beteiligten herzlich bedanken, die diese bewegende und würdige Gedenkveranstaltung möglich gemacht haben.
Erinnerungsarbeit wie diese ist unglaublich wichtig – sie macht Geschichte und ihre Zusammenhänge greifbar und erinnert uns daran, Verantwortung für die Zukunft zu tragen.
So steht auch auf der Stolperschwelle der Satz:
„Verfolgten Kindern wird unsere Schule künftig immer Schutz bieten.“




